Shiatsu und Gou Chen im Erdelement: – Was trägt mich, und was hält mich fest?
Shiatsu und Gou Chen im Erdelement – Was trägt mich, und was hält mich fest?
Six Spirits · Six Fridays | Teil 3/6
Wenn Halt zum Festhalten wird
Was trägt mich – und was hält mich vielleicht längst fest?
Es gibt Dinge in unserem Leben, die uns Sicherheit schenken, manchmal über viele Jahre hinweg. Eine vertraute Gewohnheit, eine Beziehung, eine Aufgabe oder eine bestimmte Vorstellung davon, wer wir sind und welchen Platz wir in der Welt einnehmen. Solche Verbindungen geben uns Orientierung und Beständigkeit, besonders in Zeiten, in denen sich vieles verändert. Doch manchmal bemerken wir erst nach und nach, dass dieselbe Sicherheit, die uns einmal gestützt hat, inzwischen auch einengend wirken kann. Was früher Halt gegeben hat, lässt uns heute möglicherweise weniger Raum zur Entfaltung.
Dann entsteht eine Frage, die sich nicht immer leicht beantworten lässt: Halte ich etwas fest, weil es mich wirklich trägt – oder weil ich fürchte, ohne diesen Halt den Boden unter den Füßen zu verlieren?
Nach dem Azure Dragon · Wood, der uns eingeladen hat, über Wachstum und persönliche Entfaltung nachzudenken, und dem Vermilion Bird · Fire, der unsere innere Stimme, unseren Ausdruck und die Verbindung zu anderen Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat, begegnen wir im dritten Teil unserer Reihe Six Spirits · Six Fridays einer ganz anderen Qualität.
Gou Chen 勾陳, das dritte Symbol unserer Reise durch die traditionelle chinesische Liu-Yao-Lehre, ist mit der Wandlungsphase Erde verbunden und führt uns zu den Themen Stabilität, Verwurzelung, Bindung und innere Mitte. Diesmal geht es nicht darum, höher zu wachsen oder sichtbarer zu werden, sondern zunächst darum, den Boden unter unseren Füßen wahrzunehmen und herauszufinden, was uns tatsächlich trägt.
Gou Chen – die Symbolik von Beständigkeit, Bindung und Verstrickung
In der traditionellen chinesischen Na-Jia- beziehungsweise Liu-Yao-Lehre gehört Gou Chen zu den sechs symbolischen Geistern, den Liu Shen 六神. Anders als der Azure Dragon oder der Vermilion Bird besitzt Gou Chen keine einheitlich festgelegte Tiergestalt. Seine Symbolik ist vielmehr mit der Qualität der Erde verbunden und umfasst Beständigkeit, Bindung und Beharrlichkeit, aber auch Verwicklung, Verzögerung und die Schwierigkeit, sich aus bestehenden Verhältnissen zu lösen.
Diese Vielschichtigkeit macht Gou Chen für unsere heutige Betrachtung besonders interessant. Denn etwas, das bleibt, verbindet und zusammenhält, ist zunächst einmal von großem Wert. Wir brauchen Verlässlichkeit, Beziehungen, die Bestand haben, vertraute Rituale und Orte, an die wir zurückkehren können. Ohne solche Konstanten würde unserem Leben häufig jene Stabilität fehlen, aus der heraus wir überhaupt den Mut entwickeln, Neues zu wagen.
Doch jede Form von Beständigkeit besitzt auch eine andere Seite. Aus einer wohltuenden Gewohnheit kann mit der Zeit eine starre Routine werden, aus Verantwortung eine dauerhafte Überforderung und aus dem Wunsch nach Zugehörigkeit eine Bindung, die unsere persönliche Entwicklung einschränkt. Manchmal halten wir an bestimmten Vorstellungen oder Beziehungen fest, obwohl sie uns längst nicht mehr nähren, einfach weil das Vertraute weniger beängstigend erscheint als das Unbekannte.
Gou Chen lädt uns deshalb nicht dazu ein, Bindungen grundsätzlich infrage zu stellen, sondern bewusster zwischen dem zu unterscheiden, was uns stärkt, und dem, was unsere Beweglichkeit einschränkt. Nicht jede Bindung ist eine Fessel, aber auch nicht jede Verbindung gibt uns noch die Unterstützung, die wir brauchen.
Die traditionellen Symbole des Liu Yao dienen in dieser Reihe als Inspiration zur persönlichen Reflexion. Sie sind keine eigenständige diagnostische Methode des ShenDo Shiatsu.
Die Erde im Shiatsu – unsere innere Mitte
Innerhalb der Fünf Wandlungsphasen steht die Erde für Mitte, Nahrung, Fürsorge, Stabilität und die Fähigkeit, aufzunehmen, zu verarbeiten und sich selbst wie auch andere zu versorgen. Im traditionellen Verständnis sind ihr die Funktionskreise von Magen und Milz zugeordnet, deren Bedeutung innerhalb dieses Denkmodells weit über die rein körperliche Verdauung hinausreicht.
Die Erde stellt uns damit grundlegende Fragen unseres Lebens: Was nehmen wir täglich in uns auf – körperlich, emotional und gedanklich? Was können wir gut verarbeiten, was nährt uns wirklich und welche Erfahrungen oder Verpflichtungen liegen uns möglicherweise schon lange schwer im Magen? Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, körperliche Beschwerden unmittelbar mit emotionalen Ursachen gleichzusetzen. Vielmehr eröffnet uns die Sprache der Wandlungsphasen einen symbolischen Zugang zu unserer Wahrnehmung und zu der Art und Weise, wie wir mit den Anforderungen des Lebens umgehen.
Während das Holz nach außen strebt und das Feuer Verbindung sucht, erinnert uns die Erde daran, dass jede Bewegung auch einen Mittelpunkt braucht. Wir können nicht ununterbrochen wachsen, handeln, kommunizieren und für andere da sein, ohne gelegentlich zu uns selbst zurückzukehren. Innere Balance entsteht nicht allein durch Bewegung, sondern auch durch die Fähigkeit, anzukommen, aufzunehmen und sich getragen zu fühlen.
Im Shiatsu spielt diese Erfahrung eine wichtige Rolle. Durch achtsamen Kontakt, die Wahrnehmung des eigenen Körpers und das bewusste
Erleben von Gewicht, Unterstützung und Entspannung kann ein Raum entstehen, in dem wir für einen Moment nichts leisten oder kontrollieren müssen. Manchmal liegt gerade darin eine überraschende Erkenntnis: Wir müssen nicht alles allein halten, sondern dürfen uns auch erlauben, Unterstützung anzunehmen.
Verwurzelung braucht Beweglichkeit
Vielleicht lässt sich das Verhältnis zwischen Halt und Festhalten am besten mit einem Baum beschreiben. Seine Wurzeln geben ihm Stabilität und versorgen ihn mit allem, was er zum Wachsen braucht. Ohne diese Verbindung zum Boden könnte er sich nicht aufrichten und seine Äste dem Licht entgegenstrecken. Gleichzeitig müssen seine Zweige beweglich bleiben, um Wind und Wetter standhalten zu können. Wäre jeder Ast vollkommen starr, könnte bereits eine kräftige Böe zur Gefahr werden.
Auch wir Menschen brauchen diese Verbindung aus Verwurzelung und Beweglichkeit. Eine innere Mitte, die uns Orientierung schenkt, und zugleich die Freiheit, uns weiterzuentwickeln, Entscheidungen zu überdenken oder vertraute Wege zu verlassen, wenn sie nicht mehr zu uns passen.
Das bedeutet keineswegs, dass wir uns von allem lösen sollten, was uns bindet. Im Gegenteil: Manche Beziehungen, Überzeugungen und Rituale sind kostbar, gerade weil sie unserem Leben Tiefe, Zugehörigkeit und Bedeutung verleihen. Die eigentliche Herausforderung besteht vielmehr darin, wahrzunehmen, wann eine Verbindung uns stärkt und wann wir nur noch aus Gewohnheit, Verantwortungsgefühl oder Angst an ihr festhalten.
Eine hilfreiche Frage könnte deshalb lauten: Fühle ich mich durch diese Verbindung getragen – oder habe ich das Gefühl, unverändert bleiben zu müssen, um sie nicht zu verlieren?
Vielleicht entdecken wir dabei, dass wirkliche Stabilität nicht bedeutet, alles beim Alten zu belassen. Manchmal zeigt sich unsere innere Stärke gerade darin, dass wir Veränderungen zulassen können, ohne dabei das Gefühl für unsere eigene Mitte zu verlieren.
Fürsorge – und die Kunst, selbst Unterstützung anzunehmen
Eine weitere wesentliche Qualität der Erde ist die Fürsorge. Wir kümmern uns um Menschen, die uns nahestehen, übernehmen Verantwortung, hören zu, helfen, organisieren und versuchen, das Leben für andere ein wenig leichter zu machen. Diese Fähigkeit, Wärme und Verlässlichkeit zu schenken, gehört zu den schönsten Seiten menschlicher Verbundenheit.
Doch gerade Menschen, die viel Verantwortung tragen, verlieren manchmal aus dem Blick, dass auch ihre eigenen Bedürfnisse Aufmerksamkeit verdienen. Wer ständig für andere da ist, Lösungen findet und vieles zusammenhält, bemerkt möglicherweise erst spät, dass kaum noch Zeit bleibt, selbst zur Ruhe zu kommen. Aus einer ursprünglich liebevollen Haltung kann dann eine dauerhafte Verpflichtung werden, die zunehmend Kraft kostet.
Die Erde erinnert uns daran, dass Geben und Empfangen keine Gegensätze sind, sondern zusammengehören. Es ist kein Widerspruch, fürsorglich zu sein und zugleich eigene Grenzen zu achten. Ebenso wenig ist es ein Zeichen von Schwäche, Unterstützung anzunehmen oder auszusprechen, dass wir gerade selbst etwas brauchen.
Vielleicht beginnt innere Balance manchmal mit einem ganz einfachen Gedanken: Auch ich darf gehalten werden.
Gerade im Zusammenhang mit Gou Chen bekommt dieser Satz eine besondere Bedeutung. Denn es geht nicht nur darum, welche Menschen oder Aufgaben wir festhalten, sondern auch darum, ob wir uns erlauben können, Kontrolle abzugeben und Vertrauen zu entwickeln. Manchmal entsteht erst dann wieder Raum für Bewegung, wenn wir nicht länger versuchen, alles allein zusammenzuhalten.
Wenn der Körper nach Halt sucht
Wie fühlt sich Sicherheit eigentlich in unserem Körper an? Vielleicht als ruhiger Atem, als Wärme unter den Händen oder als das angenehme Gefühl, das eigene Gewicht vollständig an den Boden abgeben zu können. Vielleicht ist es auch jener seltene Moment, in dem wir bemerken, dass wir gerade nichts erreichen, erklären oder beweisen müssen.
Umgekehrt können Unsicherheit und Anspannung ebenfalls körperlich spürbar werden. Wir ziehen unbewusst die Schultern hoch, halten den Atem an, spannen den Bauch an oder versuchen, durch noch mehr Kontrolle wieder ein Gefühl von Sicherheit herzustellen. Solche Reaktionen sind individuell verschieden und haben nicht zwangsläufig eine emotionale Ursache. Dennoch kann es hilfreich sein, ihnen mit Neugier statt mit dem Wunsch nach sofortiger Veränderung zu begegnen.
Denn bevor wir uns fragen, wie wir eine Spannung möglichst schnell loswerden, könnten wir zunächst erkunden, was unser Körper uns gerade wahrnehmen lässt. Wo spüren wir Unterstützung? Wo halten wir unnötig fest? Und was würde uns in diesem Moment helfen, uns ein wenig sicherer und getragener zu fühlen?
In dieser achtsamen Hinwendung liegt für mich eine der besonderen Qualitäten des Shiatsu. Nicht jede Empfindung verlangt unmittelbar nach einer Lösung. Manchmal braucht es zunächst einen geschützten Raum, in dem wir wahrnehmen dürfen, was gerade ist.
Dein Do-In-Impuls: Getragen vom Boden
Für diese Woche möchte ich dir eine kleine Übung mitgeben, die du beinahe überall durchführen kannst und für die du nur wenige Minuten brauchst. Sie lädt dich ein, die Unterstützung des Bodens bewusst wahrzunehmen und deine Aufmerksamkeit wieder zu deiner eigenen Mitte zurückzubringen.
Setze dich bequem auf einen Stuhl und stelle beide Füße vollständig auf den Boden. Lass deine Hände entspannt auf deinem Unterbauch ruhen und nimm zunächst wahr, wie die Sitzfläche dein Gewicht trägt. Du musst dich weder besonders aufrecht halten noch deinen Atem verändern. Erlaube dir einfach, für einige Augenblicke anzukommen und zu spüren, dass du nicht alles aus eigener Kraft halten musst.
Richte anschließend deine Aufmerksamkeit auf die Fußsohlen und verlagere dein Gewicht ganz sanft ein wenig nach rechts und links. Beobachte, wie sich der Kontakt zum Boden verändert, während du dich bewegst, und kehre dann langsam wieder in deine Mitte zurück. Vielleicht bemerkst du, dass Stabilität nicht bedeutet, vollkommen unbeweglich zu sein, sondern dass du deinen Schwerpunkt immer wieder neu finden kannst.
Bleibe noch einige Atemzüge in dieser Haltung und stelle dir innerlich die Frage:
What supports me – and what holds me back?
Vielleicht entsteht ein Gedanke, vielleicht ein Gefühl oder eine Erinnerung. Vielleicht spürst du aber auch einfach, wie angenehm es sein kann, für einen Moment nichts festhalten zu müssen. Es gibt keine richtige Antwort und kein bestimmtes Ergebnis, das du erreichen solltest. Die Übung ist lediglich eine Einladung, den Kontakt zu dir selbst und zu dem Boden, der dich trägt, bewusster wahrzunehmen.
Nicht alles, was bleibt, muss uns festhalten
Vielleicht liegt genau darin die Botschaft, die wir aus der Symbolik von Gou Chen für unsere heutige Shiatsu-Reise mitnehmen können. Wir müssen nicht ständig in Bewegung sein, nicht jede Gewohnheit hinterfragen und nicht jede Bindung lösen, nur weil Veränderung möglich wäre. Beständigkeit kann ein großer Schatz sein, besonders dann, wenn sie uns Sicherheit, Zugehörigkeit und Vertrauen schenkt.
Doch ebenso dürfen wir neugierig bleiben und gelegentlich prüfen, welche Verbindungen uns noch nähren und wo wir möglicherweise etwas festhalten, das längst nicht mehr zu unserem Leben passt. Dabei geht es nicht um radikale Entscheidungen oder darum, das Vertraute vorschnell hinter uns zu lassen, sondern um die Fähigkeit, zwischen tragender Stabilität und einengender Unbeweglichkeit zu unterscheiden.
Not everything that holds us is meant to hold us back.
Manchmal ist gerade das, was uns trägt, die Grundlage dafür, dass wir uns wieder bewegen können. Und manchmal beginnt eine neue Bewegung damit, dass wir unseren Griff ein wenig lockern, ohne dabei unsere Wurzeln zu verlieren.
Ein Gedanke für diese Woche
Du darfst Wurzeln haben, dich verbunden fühlen und an dem festhalten, was dir wirklich wichtig ist. Gleichzeitig darfst du wachsen, dich verändern und neue Wege entdecken, ohne deine innere Mitte aufzugeben.
Vielleicht besteht die Kunst der Erde genau darin: so tief verwurzelt zu sein, dass wir beweglich bleiben können.
I am supported – and free to grow.
Sechs Fragen zu Shiatsu, Gou Chen und dem Erdelement
Was bedeutet Gou Chen im Zusammenhang mit Shiatsu und dem Erdelement?
Gou Chen 勾陳 ist eines der sechs symbolischen Wesen beziehungsweise Geister der traditionellen chinesischen Liu-Yao-Lehre und wird der Wandlungsphase Erde zugeordnet. Seine Symbolik umfasst Beständigkeit, Bindung, Beharrlichkeit und Verwicklung. Im Shiatsu wird Gou Chen nicht als eigenständige Methode verwendet. Die Verbindung entsteht in dieser Blogreihe als bewusste, moderne Reflexion über Stabilität, innere Mitte und die Frage, wann Halt in Festhalten übergeht.
Welche Bedeutung hat das Erdelement im Shiatsu?
Die Wandlungsphase Erde steht im traditionellen Shiatsu für Mitte, Nahrung, Fürsorge, Stabilität und die Fähigkeit, aufzunehmen und zu verarbeiten. Ihr werden die Funktionskreise von Magen und Milz zugeordnet. Die Erde lädt dazu ein, sich mit den eigenen Bedürfnissen, dem Verhältnis von Geben und Empfangen sowie der Erfahrung von Unterstützung und innerer Balance auseinanderzusetzen.
Worin liegt der Unterschied zwischen Halt und Festhalten?
Halt schenkt Sicherheit, Orientierung und die Freiheit, sich aus einer stabilen Grundlage heraus weiterzuentwickeln. Festhalten kann entstehen, wenn vertraute Gewohnheiten, Beziehungen oder Überzeugungen unsere Beweglichkeit zunehmend einschränken. Entscheidend ist weniger die Dauer einer Bindung als die Frage, ob sie uns weiterhin nährt und stärkt oder ob wir nur noch aus Angst vor Veränderung an ihr festhalten.
Welche Rolle spielen Magen und Milz in der Wandlungsphase Erde?
In der traditionellen chinesischen Medizin und im Shiatsu sind Magen und Milz der Wandlungsphase Erde zugeordnet. Sie werden nicht ausschließlich als anatomische Organe verstanden, sondern als traditionelle Funktionskreise, die unter anderem mit Aufnahme, Umwandlung, Versorgung und Ernährung in Verbindung gebracht werden. Diese Zuordnungen gehören zu einem historischen Erklärungsmodell und sind nicht mit modernen medizinischen Organfunktionen gleichzusetzen.
Wie kann Shiatsu die Wahrnehmung von Stabilität und innerer Mitte unterstützen?
Shiatsu bietet durch achtsamen Kontakt, Ruhe und bewusste Körperwahrnehmung einen Rahmen, in dem Menschen ihre körperlichen Empfindungen und ihr Verhältnis zu Unterstützung bewusster erleben können. Dabei kann die Erfahrung, Gewicht abzugeben und sich getragen zu fühlen, als persönliche Ressource wahrgenommen werden. Shiatsu ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Welche einfache Do-In-Übung eignet sich für das Erdelement?
Eine einfache Übung zur Wahrnehmung der eigenen Mitte beginnt im Sitzen mit beiden Füßen auf dem Boden. Die Hände ruhen auf dem Unterbauch, während die Aufmerksamkeit zunächst zur Sitzfläche und anschließend zu den Fußsohlen wandert. Durch sanfte Gewichtsverlagerungen nach rechts und links lässt sich der Kontakt zum Boden erkunden. Anschließend kann die Frage „Was trägt mich – und was hält mich fest?“ als Impuls zur Selbstreflexion dienen.
ShenDo Shiatsu. 💛 Berührung, die bewegt.
Nächste Woche: SOARING SERPENT · EARTH – Where do I need calm in the midst of unrest?
Shiatsu dient der Förderung von Körperwahrnehmung und Wohlbefinden und ersetzt keine ärztliche Behandlung.


